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Verkehrspolitik

Mäßige Ergebnisse für saarländische Städte im bundesweiten Fahrradklimatest

Beim heute in Berlin vorgestellten Fahrradklima-Test des ADFC landete Saarbrücken auf Platz 27 der fahrradfreundlichsten Städte seiner Größe, damit im unteren Mittelfeld. Völklingen kam unter 292 Mittelstädten auf den 251 Rang. Schade, dass sich in Saarlouis, St. Ingbert und Blieskastel etwas zu wenige Radfahrer an der Umfrage beteiligten und die Städte deshalb nicht in die Wertung kamen. Unzufrieden sind Saar­brückens Radfahrerinnen und Radfahrer vor allem mit den Ampelschaltungen, der Führung an Baustellen und der Falschparkerkontrolle auf Radwegen. Lichtblicke gab es dagegen bei in Gegenrichtung geöffneten Einbahnstraßen, der Erreichbarkeit des Stadtzentrums und der Wegweisung für Radfahrer. Völklingens Radfahrer­innen und Radfahrer widerum sind vor allem unzufrieden damit, dass es kaum in Gegenrichtung geöffneten Einbahnstraßen gibt und die Radwege zu wenig von Falschparkern freigehalten werden. Lichtblicke gab es dort bei der Wegweisung für Radfahrer und dass Fahrraddiebstahl keine allzu große Rolle spielt.

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Saarland will mehr Radverkehr im Alltag

Nachdem das touristische Radwegenetz mit mehr als 700 Kilometern Strecke im Saarland gut entwickelt ist, richtet die saarländische Verkehrsministerin Anke Rehlinger nun den Blick auf den so genannten Alltagsradverkehr. Im engen Dialog mit den Städten und Gemeinden will sie in den nächsten Jahren „durch Qualitätsverbesserung neue Anreize schaffen, damit mehr Menschen für den Weg zur Arbeit oder zur Ausbildung, aber auch für Einkauf und Besorgungen öfter mal das Auto in der Garage lassen“. Auch durch die wachsende Verbreitung von Elektrofahrrädern gebe es dafür neue Chancen.

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Für Flüchtlinge was ins Rollen bringen – Fahrräder gesucht!

Circa 250 Flüchtlinge leben aktuell in Saarbrücken, Tendenz steigend. Um den Menschen, die überwiegend aus Syrien, Eritrea und Somalia kommen, ein Stück Freiheit zu schenken, werden nun verkehrstüchtige Fahrräder gesucht.

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Radfahren im Gegenverkehr unterstützt und nicht nur geduldet

Beispiele aus Frankreich

In Frankreich ist der Anteil der Alltagsradler noch immer sehr viel geringer als in Deutschland, stellten französische Zeitungen vor einigen Monaten in großen Berichten fest. 

Der Radverkehrsanteil liegt im nationalen Durchschnitt bei etwa 3 Prozent. Viele französische Städte haben jedoch inzwischen begonnen, kräftig in Infrastruktur für den Radverkehr zu investieren. 

Dazu gehört es auch, Einbahnstraßen für Radler im Gegenverkehr freizugeben. In Frankreich haben sich die Behörden dafür oft andere Lösungen ausgedacht als bei uns, von denen wir vielleicht lernen können. 

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