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Ortsgruppe Saarbrücken

Eine weitere phantasielos vertane Chance

Die Landeshauptstadt beginnt in diesen Tagen mit dem Umbau des Ludwigskreisels. Mit sehr großzügiger finanzieller Unterstützung durch die Landesregierung soll der Kreisverkehr um eine zusätzliche Fahrbahn erweitert werden, veranschlagte Kosten: 1,3 Mio. Euro. Anlass der Baumaßnahme ist die Errichtung neuer Bürogebäude im Quartier Eurobahnhof, weshalb ein erhöhtes Verkehrsaufkommen erwartet wird. Mehrere Umwelt- und Verkehrsgruppen sehen in dieser Baumaßnahme allerdings ein völlig falsches Signal. Die in Saarbrücken dringend nötige Verkehrswende, zu der sich auch die regierenden Parteien (CDU, Grüne, FDP) in ihrem Koalitionsvertrag bekannt hätten, würde durch das Vorhaben konterkariert. Hier koste der Umbau einer einzigen Verkehrsanlage mehr, als für die Förderung des Radverkehrs insgesamt für ein Jahr im Bereich der Landeshauptstadt zur Verfügung stehe, kritisieren ADFC, BUND, Fridays for Future, FUSS e.V., Parents for Future, Radelkollektiv und der VCD.

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Diskussion um Radwegebreiten in Saarbrücken

Der ADAC hat bundesweit in zehn Landeshauptstädten die Breite der Radwege überprüft. Dabei kam auch die Landeshauptstadt Saarbrücken in die Wertung. Sie landete mit einem „ausreichend“ im Mittelfeld. Der ADFC Saarbrücken begrüßt den Radwegbreiten-Test des ADAC, betont jedoch, dass gute Radwege nicht nur eine angemessene Breite benötigen: Notwendig seien besonders eine durchgehende, klare Führung ohne Lücken, sowie eine gute Oberflächenqualität, Schutz gegen falsch fahrende und falsch parkende Kfz, und klare Sichtbeziehungen an Einmündungen und Kreuzungen.

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"Am rußigen Auspuff vorbei"

Mit Unverständnis hat der ADFC Saarbrücken auf die Äußerungen des saarländischen ADAC-Vorstands Wilfried Pukallus zum Radverkehr reagiert. Dieser hatte in der Saarbrücker Zeitung unter anderem gefordert, auf Hauptstraßen keine Radwege anzulegen. Für den ADFC sei dies „verkehrsplanerischer Unsinn“, so ADFC-Sprecher Thomas Fläschner. Schließlich lägen an den Hauptstraßen sehr viele Ziele des Radverkehrs, z.B. Geschäfte, Bürogebäude oder Schulen. Fläschner fragt sich, ob der ADAC ernsthaft der Meinung sei, diese müssten nicht sicher per Fahrrad erreichbar sein. Ausgerechnet am Weltfahrradtag habe der ADAC dem Radverkehr in der öffentlichen Diskussion einen Bärendienst erwiesen.

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Sofortmaßnahmen für den Radverkehr gefordert

Unverkennbar sind in den letzten Wochen seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie auch in Saarbrücken wesentlich mehr Menschen mit dem Fahrrad unterwegs. Die Fahrradgeschäfte der Landeshauptstadt haben deshalb Hochkonjunktur. Die neuen Radfahrerinnen und Radfahrer stoßen allerdings auf ein nach wie vor sehr lückenhaftes Radwegenetz. Mehrere Umwelt- und Verkehrsgruppen, darunter der ADFC, haben deshalb gemeinsam die Forderung erhoben, zum Schließen dieser Lücken sogenannte Pop-up-Bikelanes, also temporär angelegte Radwege, einzurichten.

Foto (ADFC Saar, Th. Fläschner): Die überbreite Heuduck-Straße schreit förmlich nach einer Pop-up-Bikelane

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