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Verkehrspolitik

ADFC Saar fordert: Kein Radwege-Rückbau in Heusweiler

In der Diskussion über den Rückbau des Radweges in der Straße „Auf Jungs Wies“ in Heusweiler zugunsten von Parkplätzen hat sich auch der ADFC Saar zu Wort gemeldet. Auch für ihn setzt die Gemeindeverwaltung mit ihren Plänen ein fatales Zeichen. Benötigt würden mehr Radwege, nicht weniger. Mehr Parkplätze in einem Umfeld, das schon sehr viele Stellplätze aufweise, bewirkten noch mehr Autoverkehr statt dessen Reduzierung. ADFC-Landessprecher Thomas Fläschner verweist auf die großen Parkflächen an der Saarbahn-Haltestelle und an den Einkaufsmärkten, die nie vollständig ausgelastet seien. „Für den ADFC geht das Vorhaben verkehrs- und umweltpolitisch in die komplett falsche Richtung“, so Fläschner. Er stellt den Verantwortlichen die Frage, ob ihnen bewusst sei, welches Signal sie aussenden würden, wenn das Falschparken auf einem Radschutzstreifen zu Lasten des Radverkehrs in den Umbau von Radwegen in Parkplätze münde.

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Radverkehr als krisenfestes Verkehrssystem fördern

Das gute Wetter sowie die Empfehlungen von Politik und Gesundheitsexperten bringen während der aktuellen Corona-Pandemie immer mehr Menschen aufs Rad. Insbesondere auf touristischen Radwegen tummeln sich viele Eltern mit ihren Kindern, die sichtlich Spaß am Radfahren haben, sich ausprobieren und ihre radfahrerischen Kompetenzen ausbauen. Dies bestätigt auch eine Umfrage des ADFC Saar unter seinen Aktiven. Die Radfahrerinnen und Radfahrer empfinden es als sehr angenehm, dass nicht mehr so viele Autos unterwegs sind, nehmen aber übereinstimmend wahr, dass nicht wenige der verbliebenen Autofahrer nun von den relativ leeren Straßen anscheinend zum Rasen animiert würden. ADFC-Landessprecher Thomas Fläschner sieht deshalb die dringende Notwendigkeit, dass weiterhin überall im Land Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden.<

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Das Glas ist für die Radfahrer nur halb voll

Jahresbilanz des ADFC Saar für 2019
Radfahrer haben es nicht ganz leicht im Saarland. Das weiß jeder, der hierzulande seine alltäglichen Wege mit dem Fahrrad zurücklegt. Und deshalb wird nirgendwo in Deutschland so wenig Rad gefahren wie im Saarland. Noch ist das so, aber es ist erklärtes Ziel der Landesregierung, die rote Laterne im Vergleich der Bundesländer abzugeben. Der ADFC Saar hat in seiner Jahresbilanz für 2019 versucht, ein differenziertes Urteil zu fällen, ob man diesem Ziel ein Stück nähergekommen ist. Ergebnis: das Glas ist halb voll, nicht halb leer.

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2017 brachte einige Verbesserungen für den Radverkehr, 2018 könnte ein noch besseres Jahr werden

Der ADFC hofft, dass im Jahr 2018 im Saarland stark in den Radverkehr investiert wird. Vom Land, den Kreisen und den Kommunen.

Auch wenn sich für Radfahrerinnen und Radfahrer auf den saarländischen Straßen im zu Ende gehenden Jahr nicht sehr viel verbessert hat, war 2017 für den ADFC Saar trotzdem unter dem Strich ein gutes Jahr. „Radverkehrsförderung ist nicht nur Rad­wegebau, sondern auch guter Service und Kommunikation, und gerade hier hat sich einiges getan“, begründet der ADFC-Landesvorstandsprecher Thomas Fläschner die Einschätzung des Verbandes. Damit es in 2018 weiter vorangeht, fordert der ADFC, dass die Landes­regierung den Radverkehr jährlich mit zwei Millionen Euro fördert. Auch sollten verstärkt Bundes- und EU-Mittel herangezogen werden, wie das andere Bundesländer vormachen.

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