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Willi velophil - Fahrradaktionstag der Willi-Graf-Schulen mit großer Resonanz

 

Gemeinsam emissionsfrei zur Schule – so waren an ihrem ersten Fahrradaktionstag am 18. Juni circa 200 Schülerinnen und Schüler vor allem der unteren Klassenstufen der Saarbrücker Willi-Graf-Schulen unterwegs. Begleitet wurden sie auf ihrem Schulweg von 20 Eltern, zwölf Lehrern und sechs Mitgliedern des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC).

 Für eine Sternfahrt zu den Schulen wurden insgesamt zehn Routen ausgearbeitet. Die längste Anreise und vielleicht den schönsten Weg hatte die Gruppe aus Quierschied, die größte Gruppe stellten die vierzig Schülerinnen und Schüler aus Riegelsberg und vom Rastpfuhl. Andere Gruppen kamen aus Scheidt, Kleinblittersdorf, Dudweiler , Klarenthal und Fechingen. Das großzügige Schulgelände wurde während des Schultags für verschiedene Projekte genutzt: So konnte man unter Anleitung der Sportlehrer Geschicklichkeitsübungen absolvieren, einen Parcours befahren und sein Rad von den Freiwilligen des ADFC auf Herz und Nieren durchchecken lassen.

Trotz der schönen, möglichst verkehrsarmen Wegführungen und der Erfahrung, in der Gruppe sicherer durch den Verkehr zu kommen, stellten sich an manchen Stellen doch erhebliche Probleme heraus. Fehlende Radwege, schlechte Markierungen oder zu enge Radwegführungen machten die Routenplanung zu keiner einfachen Angelegenheit.

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Sommerradeln mit Saarbrücker SchülerInnen zu nachhaltigen Themen

Die erste Sommerferienwoche stand für SchülerInnen des Gymnasiums am Schloss in Saarbrücken ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. Fünf Tage lange fuhr die 25-köpfige Gruppe jeden Tag ein anderes Ziel mit den eigenen Fahrrädern an. Die Themen der Ziele drehten sich unter anderem um Wasser, Welthandel und Mobilität.

Einer der spektakulärsten Besichtigungsorte war sicherlich die Kläranlage Burbach. Sich dem üblen Geruch von Abwasser auszusetzen erforderte von einigen Kindern und Betreuern große Überwindung. Hinterher war die Bewunderung für die Leistung der Kläranlage jedoch allen gewiss.

Und auch der Besuch im Fairhandelszentrum hinterließ einen bleibenden Eindruck. Nicht nur weil die große Menge und Vielfalt der ausschließlich fair gehandelten Produkte beeindruckte, sondern auch weil Geschäftsführer Günter Bock mit einem anschaulichen Unterricht die Bedeutung des fairen Handels am Beispiel von Fußbällen deutlich machte. „Wir sollten eigentlich nur noch faire Bälle kaufen“, bemerkte ein Schüler im Anschluss.

Wichtig für die SchülerInnen war natürlich auch das praktische Fahrradfahrtraining. Vor der Abfahrt kümmerte sich der ADFC um die technische Sicherheit aller Räder. Auch Verhaltensregeln wurden besprochen und trainiert: „Beim Radfahren in der Gruppe gelten besondere Regeln“, so Andreas Rivinius vom ADFC und „Es ist dem ADFC wichtig den Kindern sicheres Fahren im Straßenverkehr zu vermitteln“. Einige hatten bereits tägliche Schulwegerfahrung. Andere saßen zum ersten Mal längere Zeit im Sattel und fuhren mit anderen durch die Stadt.

Spätestens nach einem wunderschönen Tagesausflug an der Saar entlang nach Saargemünd von insgesamt 40 km war die Fahrsicherheit bei allen Schüler gefestigt. „Ich habe schalten und einhändig fahren gelernt“, sagte eine Schülerin stolz.

Ziel des Lern-Radelns ist es, nachhaltige Inhalte und lokale Örtlichkeiten zu verknüpfen. Ganz im Sinne des Globalen Lernens sollen die Perspektiven wechseln und das Verständnis dabei wachsen, um einen neuen Blick auf Umwelt, Mitmenschen und Weltgeschehen, mehr Empathie für Menschen und Verantwortung zu entwickeln. Das ist in dieser wunderschönen Sommerwoche in Saarbrücken bestens gelungen.

Wir danken der Saarland-Sporttoto GmbH, mit deren finanzieller Unterstützung das Projekt durchgeführt werden konnte.

Fischreiher, Insektenhotels und Hibiskustee aus Burkina Faso

In Kooperation mit dem NES (Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e.V.) und dem ADFC Saar waren SchülerInnen des Gymnasium am Rotenbühl erneut an fünf Tagen unterwegs, um viel Neues zu erkunden und an praktischen Beispielen die Themen Energie, Welthandel, Biodiversität und Wasser zu „erfahren“.

 Nach Fahrradcheck und Geschicklichkeitstraining ging es am ersten Tag durchs Almet in den Deutsch-Französischen Garten und über die Eisenbahnbrücke an der Saar zurück zur Schule. Der Dienstag führte mit einem längeren Aufenthalt beim Spieleareal in Großblittersdorf nach Saargmünd mit Informationen zu Burkina Faso. Nach der Zuganfahrt bis Lautzkirchen fuhr die Gruppe am nächsten Tag mit dem Rad weiter nach Homburg-Beeden, wo es Störche und Fischreiher zu beobachten gab und am Biotop der FÖJ-Förster mit den Kindern Insektenhotels bastelte und viele Pflanzenarten zeigte. Der Donnerstag stand im Zeichen von Wasser und Welthandel und führte über den Wasserlehrpfad in Rentrisch zum Weltladen in St. Ingbert, in dem auch fair gehandelte Produkte aus Burkina Faso angeboten werden. Am letzten Tag wurde das Heizkraftwerk Römerbrücke, das schon seit dem Bau in den 60er Jahren eine Vorreiterrolle bei Effizienz und Schadstoffreduzierung einnimmt, eine Solaranlage an der Saar und die Burbacher Schleuse angefahren, die mit Sonnen- und Wasserkraft auf erneuerbare Energien setzen. Am Burbacher Waldweiher klang die nachhaltige Fahrradwoche aus und nach der Rückfahrt zur Schule zeigten sich die SchülerInnen und BetreuerInnen sehr zufrieden mit der ereignisreichen Woche. Die SchülerInnen legten insgesamt 140 km zurück und haben dadurch einige Kilogramm Co2 eingespart – gut für das Klima und gut für die Gesundheit.

Radfahren an der Bruchwiese

 

Am 19.10.2017 übte der ADFC Saar mit 20 Schülern der Klasse 6.1 der Gemeinschaftsschule Bruchwiese in Saarbrücken das Radfahren. Nach einem Check der Räder, bei dem in erster Linie die Bremsen überprüft und die richtige Höhe der Sättel eingestellt wurden, startete man zu einer 10 km langen Fahrradtour. Der erste Teil der Strecke führte durch den vormittäglichen Straßenverkehr zum Osthafen und weiter durch die „Daarler Wiesen“ über die sogenannte „Toten Brücke“ nach St. Arnual. Zurück ging es entlang der Saar und über die Bismarkbrücke wieder zur Schule. Auch wenn es für einige Schüler anstrengend war, gab es ausschließlich positive Rückmeldungen, u.a. auch für die für Schüler und Lehrer weitgehend unbekannte Strecke. Neben dem Tourenleiter des ADFC begleiteten zwei Lehrer die Tour.

 

Schulprojekt „Nachhaltiges Radeln“ in Neunkirchen

In der ersten Herbstferienwoche haben sich 17 Schüler und Schülerinnen aus den Klassen 5-7 des Gymnasiums am Steinwald in Neunkirchen mit Nachhaltigkeit beschäftigt: Fünf Tage lange wurde jeden Tag ein passendes Ziel angeradelt und Deutschland wurde mit dem westafrikanischen Land Burkina Faso am Beispiel von Themen wie Wasser, Welthandel oder Mobilität verglichen. So ging es zum Neunkircher Wasserwerk, zu einer Solaranlage oder sogar bis nach Saarbrücken zum Fairhandelszentrum – einem regionalen Großhandel für ausschließlich fair gehandelte Produkte. Mit dem Fahrrad waren die Schüler selbst nachhaltig unterwegs und konnten gleichzeitig mehr über sicheres Fahren im Straßenverkehr lernen.

 

Wer Interesse hat, selbst ein ähnliches Projekt an seiner Schule durchzuführen, kontaktiert bitte die ADFC Geschäftsstelle unter 0681-45098 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

 


(Foto: BBVaGaS)

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